Hydration beim Freediving: So bleibst du optimal hydriert
Richtige Hydration ist für jeden Sport wichtig, aber beim Freediving kann sie über Leistung und Sicherheit entscheiden. Schon leichter Flüssigkeitsmangel kann deine Tauchleistung deutlich verschlechtern. Ausreichend hydriert zu sein, unterstützt nicht nur Herz und Kreislauf, sondern verringert auch das Risiko für Dekompressionsprobleme und erleichtert den Druckausgleich. Warum Hydration beim Freediving so wichtig ist Dehydration kann auf mehreren Wegen entstehen: Die Folgen von Dehydration sind Blutverdickung, erhöhter Herzaufwand, erschwerter Druckausgleich und erhöhte Stickstoffspeicherung, die das Risiko für Dekompressionskrankheit steigert. Hydration richtig planen Am Tag vor dem Tauchen Die Hydration beginnt bereits 24 Stunden vorher. Trinke ausreichend Wasser und, falls nötig, auch isotonische Getränke, um Elektrolyte wie Natrium, Kalium oder Magnesium zu ersetzen. Am Tag des Tauchgangs Indikator für Hydration Die Farbe des Urins ist ein einfacher Indikator: Wasser alleine reicht nicht immer Manchmal ist reines Wasser nicht ausreichend. In diesen Fällen helfen: Viele Sportler nutzen isotonische Getränke, die Kohlenhydrate und Mineralien enthalten. Sie werden oft schneller aufgenommen als reines Wasser. Isotonische Drinks enthalten ungefähr die gleiche Salz- und Zucker-Konzentration wie der menschliche Körper (4–8% Zucker). Welche Lebensmittel du vor dem Freediving vermeiden solltest, erfährst du in diesem Artikel. Selbstgemachte Sportdrinks Du kannst isotonische Drinks selbst herstellen: Getränke mit 3–5% Zucker unterstützen die Hydration, während 6–8% Zucker den Blutzuckerspiegel während sportlicher Aktivität besser stabilisieren. Besonderheiten bei Koffein und Alkohol Koffein und Alkohol wirken harntreibend und können die Hydration deutlich verschlechtern. Wenn du sie konsumierst, solltest du zusätzlich Wasser oder Elektrolyte aufnehmen, um den Verlust auszugleichen. Fazit: Hydration beim Freediving Für Freediver ist Hydration mehr als nur Wasser trinken. Sie beginnt am Vortag, setzt sich am Tag des Tauchgangs fort und kann während längerer Sessions mit Elektrolyten oder isotonischen Getränken unterstützt werden. Gut hydriert zu sein, verbessert die Leistung, erleichtert den Druckausgleich und reduziert gesundheitliche Risiken unter Wasser. FAQ – Hydration beim Freediving 1. Warum ist Hydration beim Freediving so wichtig? Ausreichende Flüssigkeitszufuhr verhindert Dehydration, erleichtert den Druckausgleich, reduziert die Stickstoffspeicherung und verbessert deine Tauchleistung. 2. Welche Faktoren führen beim Freediving zu Dehydration? Immersionsdiurese, Atmung durch den Mund, Schwitzen, Überhitzung sowie Koffein- und Alkoholkonsum können deinen Flüssigkeitshaushalt deutlich belasten. 3. Wie kann ich meine Hydration optimal gestalten? Die Hydration beginnt bereits am Tag vor dem Tauchen, geht am Morgen des Tauchgangs weiter und kann während längerer Sessions mit Wasser, Elektrolyten, Kokoswasser oder isotonischen Getränken unterstützt werden. 4. Reicht Wasser allein aus? Nicht immer. Zusätzliche Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Magnesium, verdünnte Fruchtsäfte oder isotonische Drinks helfen, den Flüssigkeitshaushalt optimal auszugleichen. 5. Wie wirken sich Koffein und Alkohol auf die Hydration aus? Koffein und Alkohol wirken harntreibend und erhöhen den Flüssigkeitsverlust. Daher solltest du die Aufnahme von Wasser und Elektrolyten entsprechend anpassen, um Dehydration zu vermeiden.