Hektometer- und Fluid Goggles beim Freediving: Klar sehen in jeder Tiefe
Beim Freediving ist eine gute Sicht unter Wasser entscheidend. Es gibt spezielle Brillen, die dir dabei helfen, auch in tiefen Gewässern klare Sicht zu behalten. Zwei besonders interessante Typen sind Hektometer- und Fluid Goggles beim Freediving Hektometer-Brille: Luftgefüllt und klar Die Hektometer-Brille bleibt luftgefüllt, sodass deine Sicht nicht durch Wasser beeinträchtigt wird. Das ist besonders angenehm, wenn du ohne Ablenkung auf die Tiefe achten möchtest.Die Brille wird mit einem Nasenclip kombiniert, um Wasser aus den Atemwegen fernzuhalten und den Druckausgleich ohne Armbewegung zu ermöglichen. Nachteil: Das Sichtfeld ist relativ klein. Du siehst klar vor dir, aber der periphere Bereich ist eingeschränkt. Diese Brille ist ideal für Taucher, die Wert auf ein stabiles, scharfes Bild legen und bei denen ein kleineres Sichtfeld kein Problem darstellt. Fluid Goggles: Wassergefüllte Tiefenbrille Fluid Goggles sehen auf den ersten Blick aus wie normale Schwimmbrillen, funktionieren jedoch anders: Tunnelblick-Effekt Fluid Goggles bieten ein sehr scharfes Bild direkt vor den Augen, aber nur in dem Bereich, der von den Linsen abgedeckt wird. Seitlich ist das Sichtfeld verschwommen – das sogenannte Tunnelblick-Phänomen. Dieser Effekt ist typisch bei Wettkampfausrüstung, da die Brille auf präzises Sehen im zentralen Sichtfeld optimiert ist. Füllung mit Meerwasser oder Salzlösung Im Gegensatz zu normalen Schwimmbrillen enthalten Fluid Goggles entweder Meerwasser oder eine Salzlösung. Manche Modelle haben kleine Öffnungen, die das Eindringen von Wasser ermöglichen. Da das Brillenvolumen wassergefüllt ist, musst du die Brille beim Abstieg nicht ausgleichen, da sich der Druck automatisch anpasst. Starke Linsen für scharfe Sicht Im Wasser wirken die Augen des Tauchers unscharf. Fluid Goggles haben deshalb starke Vorderlinsen, meist mit ca. 200 Dioptrien, direkt vor jedem Auge.So gleicht die Brille den Brechungsindex des Wassers aus und sorgt für ein klarer Bild unter Wasser – selbst bei tiefen Tauchgängen. Fazit: Hektometer- und Fluid Goggles beim Freediving Beide Brillentypen haben ihre Vorteile für Freediver. Die Wahl hängt davon ab, ob du mehr Wert auf stabile Luftsichtoder auf präzisen Druckausgleich und Detailgenauigkeit in der Tiefe legst. FAQ: Hektometer- und Fluid Goggles beim Freediving Was sind Fluid Goggles? Fluid Goggles sind spezielle Freediving-Brillen, die mit Wasser oder Salzlösung gefüllt sind. Sie gleichen den Druck automatisch aus und sorgen für ein scharfes Bild direkt vor den Augen, selbst in großen Tiefen. Was ist eine Hektometer-Brille? Eine Hektometer-Brille bleibt luftgefüllt und sorgt dafür, dass deine Sicht nicht von Wasser beeinflusst wird. Sie bietet ein klares Bild, allerdings ist das Sichtfeld relativ klein. Was ist der Unterschied zwischen Fluid Goggles und Hektometer-Brille? Kann ich Fluid Goggles mit einem Nasenclip kombinieren? Ja, die meisten Wettkampfmodelle werden mit einem gut sitzenden Nasenclip kombiniert. So wird das Eindringen von Wasser in die Atemwege verhindert und der Druckausgleich erleichtert. Warum hat man bei Fluid Goggles Tunnelblick? Die Brille deckt nur einen kleinen zentralen Bereich des Sichtfelds ab. Dort ist das Bild scharf, während der seitliche Bereich verschwommen bleibt. Dieser Tunnelblick ist typisch für Wettkampfausrüstung. Muss ich Fluid Goggles beim Abtauchen ausgleichen? Nein. Da sie mit Wasser gefüllt sind, passt sich der Druck automatisch an, sodass ein Ausgleichen wie bei luftgefüllten Brillen nicht nötig ist. Welche Linsenstärke haben Fluid Goggles? Die Linsen vor den Augen eines Freedivers haben in der Regel ca. 200 Dioptrien, um die Brechung des Wassers auszugleichen und eine klare Sicht zu ermöglichen. Für wen eignen sich Hektometer- und Fluid Goggles?